Tatoitalia Luna Sammlung

<p>Inspiration</p> <p>Gio Ponti vereinte die Kraft zweier Orte: einen aus Papier, den er bewusst „Domus“ nannte, und einen aus Wänden, die Werkstatt des Mechanikers in der Via Dezza, die er zu seinem Atelier umbaute. Hier förderte und förderte er unterschiedliche Erfahrungen und baute ein Netzwerk internationaler Beziehungen auf. Seine Design- und Verlagsaktivitäten – neben „Domus“, „Stile“ und der außergewöhnlichen monografischen Broschüre „Aria d’Italia“, Espressione di Gio Ponti, die er gemeinsam mit Daria Guarnati gestaltete – wurden zu physischen und figurativen Inkubatoren, in denen Ideen ausgetauscht und eine neue Vision von Architektur und hochwertigen Produkten definiert werden konnten. Diese Orte und ihre Rituale, der Fluss und die Überschneidung verschiedener Praktiken sowie die Erfindung einer neuen Art des Schreibens, die das Geschehen fast wie ein Tagebuch beschreiben konnte, waren ein zunehmend selbstbewusster Ausdruck des hohen Niveaus, das die italienische Kunst ausdrückte. Wie die Triennalen, die Ponti nicht nur organisierte, sondern auch nutzte, um Architektur und Design im damaligen Kulturklima stärker zu präsentieren. Auf der 11. Triennale 1957 präsentierte Ponti im Pavillon für neue Bauideen im Parco Sempione zwei Leuchten, die er in verschiedenen Variationen entworfen hatte. In einer vorbereitenden Studie greifen Hände nach einer mondgroßen Kugel. Direkt daneben erscheint das Wort „Mond“. Anschließend wird die Kugel an den Enden, entlang der vertikalen und horizontalen Achse, abgeflacht, zur Hälfte gefärbt und schließlich abgeschrägt. Ein endloses Spiel der Materialisierungsmöglichkeiten.</p>
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